IG Nord - für eine gerechte Luftfahrtpolitik
 

Gekrümmte Nordanflüge

Mit den Umsetzungsvorstellungen des Staatsvertrages hat auch der gekrümmte Nordanflug eine Renaissance erfahren. Bund und Kantone fordern die Realisierung dieser Anflugvariante jeweils in Anflugrichtung von Westen oder von Osten. Ihr Ziel liegt auf der Hand: Mit den gekrümmten Nordanflügen in den frühen Morgenstunden könnte der Süden entlastet werden.

Gegen zusätzliche Lärmbelastung im Norden!

Der Flughafen Zürich wird in unserer Region als wichtiger Standortfaktor und bedeutsamer Arbeitgeber anerkannt. Deshalb ist der IG-Nord auch klar, dass unsere Region einen grossen Teil der Lärmimmissionen zu tragen hat. Mit der Umsetzung des Staatsvertrages soll nun die Anzahl der Landungen und vor allem der lärmigen Starts im Norden noch stärker kanalisiert werden. Dagegen wehren wir uns!

Zusätzliche Landungen über den gekrümmten Nordanflug in der sensiblen Zeit ab 6 Uhr am Morgen – aus welcher Anflugrichtung auch immer – lehnen wir ohne gleichzeitige Reduktion von Starts nach Norden ab.

Fachleute zweifeln an der Machbarkeit

Neben aeropers, dem Berufsverband der Piloten von Swiss, zweifeln auch weitere Fachkreise, wie die Fluglotsen bei Swisscontroll, an der Machbarkeit von gekrümmten Nordanflugvarianten und lehnen diese aus Sicherheitsgründen ab.

 
2019
Stellungnahme zum „Flughafenbericht 2019“, Zürcher Fluglärmindex ZFI.

Medienmitteilung vom 12. Dezember 2019

Heute hat der Regierungsrat den Flughafenbericht 2019 mit dem Fluglärmindex ZFI des Jahres 2018 veröffentlicht. Die IG Nord steht dem Bericht skeptisch gegenüber und teilt die Bedenken des Schutzverbands der Bevölkerung um den Flughafen Zürich.

2019
IG-Nord wehrt sich gegen zusätzlichen Lärm am Abend

Medienmitteilung vom 8. Oktober 2019

Derzeit liegen verschiedene, zusammengelegte Verfahren zum Betrieb des Flughafens als Gesuch neu auf. Was nach einem formalen Akt klingt, hat es faustdick in sich. Mit dem Gesuch will der Flughafen den Betrieb noch stärker in den Abend verlagern und Lärm in den sensiblen Nachstunden legitimieren. Die IG-Nord erhebt Einsprache gegen das Gesuch und erwartet vom Flughafen endlich griffige Massnahmen, um die die Lärmproblematik in den Nachstunden zu entschärfen. 

2018
IG-Nord erhebt Einsprache gegen die Änderung des Betriebsreglements und Ausweitung des Fluglärms

Medienmitteilung vom 3. Oktober 2018

Die IG-Nord erhebt Einsprache gegen drei Gesuche der Flughafen Zürich AG (FZAG). Im Zentrum der Beschwerden stehen die Forderungen nach einer gemeindeverträglichen Flughafenentwicklung und einer effektiven Berücksichtigung der Mitwirkungsmöglichkeiten der betroffenen Gemeinden und ihrer Bevölkerung. Die geplante Ausweitung der von Fluglärm betroffenen Gebiete im Norden des Flughafens und zusätzliche Erleichterungen werden entschieden zurückgewiesen.

 

IG-Nord
Fluglärm fair verteilen!

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